Du versuchst eine RAW-Datei hochzuladen und merkst, dass das nicht funktioniert? Das liegt daran, dass RAW-Dateien etwas eigentlich keine Bilddateien sind. Hier erfährst du, was genau dahintersteckt und wie du deine Bilder problemlos hochladen kannst.
Was ist eigentlich eine RAW-Datei?
Eine RAW-Datei ist keine fertige Bilddatei, sondern eine Art „digitales Negativ“. Sie enthält die reinen Bildinformationen, die deine Kamera aufgenommen hat – aber noch kein fertig entwickeltes Bild.
- RAW-Dateien sind dafür gedacht, in Programmen wie Adobe Lightroom oder Adobe Photoshop importiert und dort weiterbearbeitet zu werden.
- Erst aus der RAW-Datei wird in der Bildbearbeitung eine richtige Bilddatei exportiert – zum Beispiel im JPEG-Format.
- Ein JPEG ist also das fertige Bild, während eine RAW-Datei nur die Rohdaten enthält, aus denen man ein Bild entwickeln kann.
Warum können wir RAW-Dateien nicht verarbeiten?
Der Kernpunkt: RAW-Dateien werden von jedem Programm unterschiedlich „entwickelt“.
- Dein iPhone zeigt die RAW-Datei anders an als Photoshop oder ein Windows-Viewer.
- Es gibt also keine einheitliche Darstellung.
- Wir könnten daher nicht sicherstellen, dass das Bild bei uns so aussieht, wie du es dir vorgestellt hast.
Deshalb können wie (wie andere Creator-Plattformen auch) leider nur bereits entwickelte Bilddatei-Formate wie JPEGverarbeiten.
Was kannst du tun?
- Direkt in JPEG fotografieren
- Wenn du deine Bilder nicht in einem professionellen Programm nachbearbeitest, brauchst du RAW gar nicht.
- Stelle deine Kamera oder Smartphone-Kamera einfach auf JPEG um.
- Einstellungen öffnen.
- Kamera → Formate wählen.
- Apple ProRAW ausschalten.
- RAW nachträglich in JPEG umwandeln
- Falls du schon RAW-Dateien aufgenommen hast, kannst du sie ganz einfach auf deinem iPhone oder Computer in JPEG umwandeln.
- In Dateien sichern oder Mail auswählen → dabei wandelt iOS die Datei automatisch in JPEG um.
- Trick: Wenn du dir das Bild selbst per Mail schickst, wird es standardmäßig als JPEG verschickt.